Im frühen Mittelalter bildete die Heilige-Geist-Brücke im Zuge einer alten Handelsstraße zwischen Franken und Polen jahrhundertelang den Südwesten her zur Stadt Bautzen. Als Bogenbrücke aus Lausitzer Granit mit einer Gesamtstützweite von 48 m und einer Gesamtlänge von 53 m hergestellt, im 2. Weltkrieg teilweise zerstört und in den Folgejahren nur notdürftig repariert, war die denkmalgerechte und ursprüngliche Wiederherstellung dieses Bauwerkes eine Herausforderung an die Konstrukteure und Statiker der Bauplanung Bautzen GmbH. Fehlende und durch Stahlträger ersetzte Brückenbögen wurden mit Natursteinen wieder hergestellt und die tragenden Bauteile mit 65 cm dickem, bewehrten Aufbeton ausgebildet. Seit 1997 steht dieses geschichtsträchtige Bauwerk für Fußgänger und PKW wieder zur Verfügung und ist somit funktionsfähiger Bestandteil einer tausendjährigen Stadtgeschichte. |